Samstag, 14. September 2013

Ein Wochenende wie ein Wochentag

Schluss mit lustig, der Stress beginnt. Seit drei Tagen gehe ich in die Bibliothek, habe mir Bcher ausgeliehen und tauche tief in das Thema Tod und Totentanz des Spätmittelalters hinein.
Es gibt kein Wochenende mehr in dem SInne, keine Feierei, kein langes Entspannen.
Die kleinen Videospielpausen zwischendurch, begleitet von kurzweiligen Steam Games und schlechtem Gewissen sind die letzte Ruhezone die das Gehirn noch bekommt.
Die Zeit rennt und ich muss mitrennen. Ein kleiner Meilenstein ist bereits erledigt aber viel mehr will ich darüber auch nicht verlieren. Ich schreibe doch gerade eh nur, weil ich sonst nichts vor habe. Zum waschen ist es zu spät, online ist auch niemand und morgen ist wieder viel zu tun.

Der Belgien Urlaub, auch schon über eine Woche her und somit weit zurückliegend, war noch mal eine kleine Alltagsflucht, die Kirsche auf der Sahnetorte aus 2 Monaten Faulheit ohne Vorbereitung. Geschieht mir ganz recht, dass es jetzt eng wird. Same old, same old. Was gibt es überhaupt zu schreiben?
In den nächsten Monaten zunächst wenig.

Ach ja, geht niemals an einem Samstag Nachmittag noch einkaufen, wenn es sich nicht vermeiden lässt! Gut gemeinter Rat am Rande, denn der Wochenendtrubel wirkt sich auf gute Laune aus wie Angelblei auf den Köder: Es geht weit nach unten, der Schwimmer in meinem Fall nur die Freude auf das bevorstehende Abendessen. War aber nicht so gut. Das nächste Mal mach ich Ultranudeln doch ieber mit normalem Frischkäse, oder vielleicht probier ich was anderes aus, gibt ja so viele verschiedene Frischkäsearten...

Freitag, 30. August 2013

Letzte freie Zeit?

Dieses ist eines der letzten Wochenenden, in denen man nochmal so richtig schön nichts tut, abgammelt und Videospiele spielt. Es sind noch knapp vier Monate bis zur Abgabe der Masterarbeit und bis auf das genaue Thema hab ich noch keinerlei Material gesammelt oder gar angefangen zu schreiben.
Montag geht es nochmal für ein paar Tage nach Belgien, wenn ich zurück komme gibt es keine Prokrastiantion, kein aufschieben, keine Ausreden mehr: Ich muss mich auf den Arsch setzen und arbeiten.
Und dann? Wenn ich die Arbeit abgegeben habe? Dann ist mein Studium vorbei und mir bleibt dann die Jobsuche.
Lieber gar nicht dran denken, die Zeit geht eh viel zu schnell rum, war ich doch noch vor einer Woche erst auf dem Rückweg aus dem Surfcamp in Moliets, Frankreich: Eine schöne Woche Sommerurlaub (der erste Urlaub mit Jenny zusammen) voller Strand, Surfen und der Erkenntnis, dass ich "mit der Jugend von heute" nichts zu tun haben will. Ein großes Camp voller pubertierender 18 jähriger, viele sogar noch jünger.
Da hat man gesehen, wie sehr man den Draht verliert, "erwachsen" geworden ist. So sehr man sich dagegensträubt war diese Woche ein kaltes Wachrütteln, dass mit miesen sSprüchen und albernem Gelächter an deinen Nerven sägte.
Macht nix, um einige Erkenntnisse reicher.

Während Jenny heute in Köln feiern geht bin ich aus erkältungstechnischen Gründen zu Hause geblieben, da ich zur Zeit eh sehr knapp bei Kasse bin ist das auch noch ein zusätzlicher Vorteil.
Der Urlaub in Belgien, ein Strandhäuschen in der "Sunparks" Anlage, wird sicher auch noch zu Buche schlagen. Zwar ist die Unterkunft sehr günstig, Fahrt und Kost muss zudem auch noch getragen werden, ich hoffe nur dieses mal bekomm ich mein "Bier" Bier, hat es schon bei Rock am Ring im Juni nicht geklappt.
Anonsten läuft es momentan alles erwachsen ruhig. Langweilig kann man da schon nicht sagen weil man sich irgendwie dran gewöhnt hat.
Schätze das hat auch damit zu tun, irgendwie beschäftigt das einen mehr als man dachte. Mich zumindest.
Bis demnächst.

Sonntag, 16. Juni 2013

2013 - Ein neuer Anfang...?

... oder ein weiteres Bruchstück in der Datenaufnahme des Autors?
Drei Jahre ist der letzte Eintrag her. Wie unbeschwert und leicht sich die alten Einträge lesen, studentischer Leichtsinn, so kommt es einem jetzt vor. Klar war früher alles schöner, leichter. Das selbe muss ich damals auch gedacht haben, bleiben schlechte Erinnerungen meistens auf der Strecke.

Jetzt liest sich meine Vergangenheit wie ein Bericht, oder eher eine Ansammlung von Partyschnippseln, Zeugen stummer Faulheit, niedergeschrieben für spätere Nostalgie. Klar, hat geholfen, hilft immer wieder.
Traditionsgemäßg ist heute Sonntag, wer weiß ob ich es aufrecht halten kann, fehlt mich doch der überspitzte Humor, so fühlt es sich jedenfalls an. Vielleicht liegt es auch nur daran, dass ich heute keinen Kater habe. Wird doch erfahrungsgemäß ein Stückchen Sarkasmus durch ein verkatertes Gehirn katalysiert, no? Einfach nochmal nächsten Eintrag abwarten, vielleicht klappts dann ja.

Was hat sich in den drei Jahren getan?
1. Abschluss Bachelor of Arts im Sommer 2010
2. Halbes Jahr Californien (San Diego) 2010/2011
3. Umzug in eigene Wohnung am Karolingerplatz 2012
4. Beziehung mit Jenny 2012 -

Das sind die wichtigsten Ereignisse. Beziehung läuft rund, seit über einem Jahr stabil, ohne sichtliche Höhen und Tiefen wie ein Ritt im Rennwagen, aber als Beifahrer neben einem Vollprofi, der keine Unfälle baut. Ich bitte diesen miesen Vergleich zu entschuldigen.
Dennoch hat sich eine Art Erwachsenenträgheit eingeschlichen, also generell gesehen. Zehn Tage lang bin ich 28 Jahre alt, Der Abschluss im Master of Arts Studienfach Englisch nähert sich dem Höhepunkt in Form der Masterarbeit. Und ja, es hat sich in der Hinsicht nichts getan. Immer noch unmotiviert, immer noch träge, immer noch verbringt man den Sonntag lieber damit, einen alten Blog aus den Tiefen des Internets auszugraben, als sich um seinen Abschluss zu kümmern. Dabei hab ich nur noch einen Kurs. Some things never change...
Arbeiten muss ich morgen auch, bin ich seit über sechs Jahren jetzt schon bei diesem Verein. Zu sagen, dass es mir Spaß macht wie am ersten Tag ist weniger eine Lüge als ein zynisches Weckerklingeln am Montag Morgen. Aber was soll man sonst machen, dreht es sich nur noch darum, irgendwie genug Geld zu sammeln um seine Miete und die Rechnungen zu bezahlen.
Man könnte sagen, ich sei im Erwachsenenalltag angekommen sofern möglich, die gelegentlichen Wochenendexzesse ein stiller Ruf nach der Vergangenheit, der immer dünner werdende Freundeskreis dafür Vertreter der Gegenwart.
Es bleibt spannend. Spannend da sich trotz Stillstand immer irgendetwas bewegt. Manchmal so langsam, dass man es erst später bemerkt, schnelle Veränderungen sind selten geworden. Gut so, oder? Hatte ich das damals nicht so angemeckert? "Never change a running system". Aber wer kann wirklich sagen, wie es läuft? Und wann es nicht mehr so gut läuft? Schwierig... Ich rieche Gyros und kriege Hunger, über nem Griechen zu wohnen ist Fluch und Segen gleichzeitig!

Montag, 15. Februar 2010

Karneval

Der wievielte Tag? Okay einmal hab ich die Tippfehler korrigiert, die nächstenw erden stumme Zeugen meiner gegenwärtigen Geistesgegenwärtigkeit und es ist mir auch egal. Wir haben Karneval. Heute ist SOnntag, mittlerweile Montag aber was solls. Das gibt Donnerstag, Freitag, Samstag und heute. Donnerstag war der beste bisher. Vie, Marcel und ich als Kiss, ergo Paul Stanley, Ace Frehley und Gene Simmons verkleidet mit Make Up. War super. Jeder kannte uzns, jeder liebte uns. Wir liebten den Apfelkorn in der Tasche. Vielleicht zu sehr. Liebe macht bekanntlich blind. Liebe zum Apfelkorn macht Erinnerungs Aussetzer. In meinem Fall. Denoch ein toller Tag. Freitag Stefs Geburtstagsparty, ich erwartete eine alkoholische fortsetzungsfolter, bekam einen gemütlichen Abend. Den ich gebrüßte. Begrüßte. Whatever. Samstag chillen, wen interessierts. Heute Karnevalsumzug in Unterbach, ich war Punkt >Mittag um 12 bei Mazltov am Start, in voller Alice Cooper Montur. Nach Bier, Sekt und Perücke plus Make Up gings los. Spät, ein Fehler, wir sind zu alt für den Scheiß. Asi Spacken und Kinder auf Krawall gebürstet. Fanden wir das damals geil? Hoffe ja nicht. Morgen um 11 gehts weiter, wieder im Kiss Outfit, als letzter Karnevalstag nochmal reinhauen. Gib alles Körper, danach hast du dir ne Pause verdient.

Warum der Zwang? Karneval Helau? Ich weiß es nicht. Vielleicht einfach nur um sich zu sagen "Du kannst es noch, 4 Tage durchfeiern schaffst du und es macht Spaß und du bist mittendrin!" Die Erkenntnis kommt leider oft ernüchternd mit Worten wie "fuck dis shit ich bin müde und die Kinder stressen". Schauen wir mal wies wird. Im Grunde ist das Leben ne Party, die Frage ist, wie schnell man müde wird...

Sonntag, 1. November 2009

November Rain

Wieder mal Sonntag, wieder mal Kater.
Ich habe angefangen, zurückzurechnen. Ich sollte es besser bleiben lassen.
Heißt es nicht immer "solange wir noch jung sind..." Aber wie lange sind wir noch jung? Klar mit 25 geht das noch klar aber die Zeit vergeht, und vergeht und vergeht. Irgendwann rechnet man dann halt zurück. Vielleicht nicht jetzt, oder nächste Woche, doch irgendwann ist es einfach so und man denkt sich "...damn!" Es häufen sich die Arzttermine, geht das mit der Versicherung klar? Was ist noch sicher überhaupt? Im Moment nur der Kater nächste Woche. Und die darauf, und die darauf. Gut? Schlecht? Solange man nichts bereut ist alles gut. Ich bereue niemals etwas. Alles ist gut.

Gestern war Halloween und ich hatte gesagt ich würde mich aufteilen. Geht natürlich nicht, also musste ich eine Entscheidung treffen, die überhaupt nicht nötig gewesen wäre, hätte ich mal etwas früher nachgedacht. Aber was solls das ist nunmal so und drüber grübeln bringt auch nichts. Ich hoffe, Stef und Damla sind mir nicht böse, dass ich nicht bei ihnen war.
Jetzt haben wir November, mal wieder. Ist es nicht statistisch gesehen der unbeliebteste Monat? Weder Herbst wie der Oktober, noch Winter wie der Dezember. Irgendwas dazwischen. Man hat jetzt aufgehört dem Sommer hinterherzutrauern und angefangen, sich auf den nächsten zu freuen. Dazwischen liegt Weihnachten und Sylvester. Ich werde das erste mal nach zehn Jahren Sylvester nicht auf der Insel verbringen, sondern in Herne bei Verwandten. Hab ich kein Problem mit, solange es da gutes Futter und was zu saufen gibt. Und Weihnachten? Das ganze getue geht mir jetzt schon auf die Nerven. Fest der Liebe, Besinnlichkeit, alle haben sich lieb... Bullshit. Aber auch das geht vorbei und schon bald werden die weißen Plastikschneeteppiche und Tannenbäume aus den Kaufhäusern wieder verschwunden sein.
Und das nächste Jahr kommt. Zwei-Zehn.
Was solls, darüber denk ich jetzt lieber nicht nach, zu weit weg. Ist man nicht glücklicher, wenn man etwas mehr in der Gegenwart lebt als in der Zukunft? Klar muss man vorausplanen, doch wieviel ist okay und was übertrieben? Grenzen gibt es keine, jeder entscheidet für sich selbst. Ändern wird sich ja doch nichts. Die Heizung blubbert ruhig und ich freu mich drauf mir später etwas zu Essen zu bestellen. Also alles in Ordnung.

Montag, 19. Oktober 2009

I love College

That party last night was awfully crazy I wish we taped it
I danced my ass off and had this one girl completely naked
Drink my beer and smoke my weed but my good friends is all I need
Pass out at 3, wake up at 10, go out to eat then do it again

Der Song von Asher Roth triffts schon ganz gut:
Das Wochenende war hart. Anstrengend, giftig, ungesund, schlafraubend, teuer und verdammt geil. Unglaublich geil. Was stand an? Medizinerparty an der Uni. Wer war am Start? Jan aus Osna, die Brunnenstraßenposse El Ulfo, Sen und Partyka Annika, Queens Lea, Gregory, Markus, Stef Stef, Dam Dam und El Mars. Vorsaufen natürlich bei uns, und was nicht alles vernichtet wurde... Jede Kuhaut zu klein, passt nich drauf. Anyway, die Party war dick, der Kater groß. Nichtsdestotrotz, Samstag mit Jan und Marcel in die City, Marina treffen. Ab in die Schaukel und erstmal Alt und Sambucca. Das war dann gegen 13:30. Verstrahlt shoppen, Shirts und Schuhe kaufen, nach Hause, chillen, weiter gehts! Mit Senta, Jan und Marcel in die Mauer. Bis das Licht anging, 5 Uhr morgens. Was macht man Sonntag Morgen, wenn die Bahnen wieder fahren? Zwei Worte: Yedegör, man!

Sonntag natürlich gechillt, Energie durch "Two and a half men" und "How I met your mother" getankt. Heute morgen? Völlig tot. Hilft nix, Arbeit ruft. Sonst ging heute nicht viel, interessiert ja auch kein Schwein. Morgen wieder Arbeiten, eine Hälfte der Woche werde ich ab jetzt mit Language Pack testen verbringen, als Product Management Assistant. Morgen Date mit Damla.
FRESHMEN, FRESHMEN, DO SOMETHING CRAZY!!!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Neues Semester

Morgen hab ich meinen ersten Kurs im neuen Semester. Motiviert? Nein. Lernbedürftig? Auch nicht. Warum geht man überhaupt noch zur Uni? Um die Zukunft vorwegzuschieben. Vorbereiten aufs spätere Leben? Bullshit. Ein Studium ist eher die NACHbereitung des alten Lebens. Abhängen, saufen, Zeit totschlagen, nur diesmal mit dem bitteren Beigeschmack des Erwachsenseins. Ihr braucht ein Beispiel? Bitte sehr:
Senta: "Ne ich geh heute nicht mit feiern, sonst bin ich morgen den ganzen Tag fertig und ich muss noch lernen."
Damals hätte es geheißen:
Senta: "Klar komm ich mit, kann doch auspennen morgen!"

Was das deutlich macht ist, dass man jetzt mehr an den nächsten Tag denkt. Die taufrische Spontanität ist der Erfahrung gewichen. Klar gings uns Schülern am nächsten Tag dreckig aber drauf geschissen. Das lässt sich auf alles mögliche übertragen. Aber das soll hier jetzt nicht in Gegenwartskritik ausarten. Morgen geht die Uni wieder los. Das ist alles, was ich eigentlich schreiben wollte. Und nein, Kater hab ich keinen. Der kommt erst Samstag wieder. Vorausgeplant, seht ihr? Ich bin ein schlechter Mensch.