Samstag, 27. September 2008

Tag 3 Teil 2

Alles live, Tippfehler live Kater live völlige Trunkenheit verfickt live.
Jan und ich, Checkers, frei saufen bis drei, billiger Rum, normales Becks, Standard Cola.
Erstaunlicherweise waren viele, viele, mitunter hübsche Frauen da.
Die meisten hatten anfangs kein Getränk in der Hand, wtf? 15 Euro Eintritt!!!
Ok viele Rum-Cola später fing ich an, mir Gedanken zu machen.
Die Tanzfläche sah dann auch schon aus wie billiger Marmor: Früher weiß, jetzt mit dreckigen Flecken übersät, als kämen die Gäste gerade vom Dirty Derby auf Cros Motobikes.
Jan schrie mir etwas ins Ohr, völlig unverständlich. Der Bass dröhnte wie ein Presslufthammer im Nebenzimmer und die Höhen klirrten wir eine Steinschlacht im Glashauskomplex.
Anmstrengend, nur zu kompensieren durch totalen Vollrausch, den dritten hintereinander.
Langsam mache ich mir Sorgen...

Freitag, 26. September 2008

Tag 3

Ich hätte den Blog "Katerblog" nennen sollen, aber immerhin erhält er so eine kleine Running Gag Note.
Es ist Freitag Abend, langsam komme ich wieder klar. Der graue Schleier der Gehirneinschränkung lüftet sich, nur um in wenigen Stunden wieder zurückzukommen, weniger wie Morgennebel, mehr wie eine Abrissbirne.
Es ist Tag 3 des Partymarathons und ich merke, wie ich langsam zu alt für den Scheiß werde. Wo früher im Schulalter jeder freie Tag den Totalabschuss bedeutete zehrt jeder Tag danach an Gehirn und Nerven. Liegt es am Alter? Gewohnheit? Schwer zu sagen.
Mittwoch gings in die Altstadt, Marcus verabschieden, gestern zur Milchbar ins 3001 und heute will Jan ins Checker's.
Jan, der in ca. einer Woche nicht mehr da sein wird. Und wer an seiner Stelle tritt ist nichtmal sicher, da unsere erste Wahl gestern absagte. Somit bewegen wir uns erneut im Kreis, wieder Leute anfragen, empfangen, hier ist das Badezimmer.
Zurück zum Kater. Gentleman und Schlaf haben mich den Tag über gerettet, die Übelkeit wich Kopfschmerzen und um diesen Post nicht weinerlich klingen zu lassen ziehe ich mir nebenbei ein Subwaybaguette rein. Ganz langsam und Stück für Stück, ich denke es bleibt drin.
Was man von mir nicht behaupten kann.
"Mal Abends nicht wegzugehen wär einfach viel zu bitter..."