Sonntag, 1. November 2009

November Rain

Wieder mal Sonntag, wieder mal Kater.
Ich habe angefangen, zurückzurechnen. Ich sollte es besser bleiben lassen.
Heißt es nicht immer "solange wir noch jung sind..." Aber wie lange sind wir noch jung? Klar mit 25 geht das noch klar aber die Zeit vergeht, und vergeht und vergeht. Irgendwann rechnet man dann halt zurück. Vielleicht nicht jetzt, oder nächste Woche, doch irgendwann ist es einfach so und man denkt sich "...damn!" Es häufen sich die Arzttermine, geht das mit der Versicherung klar? Was ist noch sicher überhaupt? Im Moment nur der Kater nächste Woche. Und die darauf, und die darauf. Gut? Schlecht? Solange man nichts bereut ist alles gut. Ich bereue niemals etwas. Alles ist gut.

Gestern war Halloween und ich hatte gesagt ich würde mich aufteilen. Geht natürlich nicht, also musste ich eine Entscheidung treffen, die überhaupt nicht nötig gewesen wäre, hätte ich mal etwas früher nachgedacht. Aber was solls das ist nunmal so und drüber grübeln bringt auch nichts. Ich hoffe, Stef und Damla sind mir nicht böse, dass ich nicht bei ihnen war.
Jetzt haben wir November, mal wieder. Ist es nicht statistisch gesehen der unbeliebteste Monat? Weder Herbst wie der Oktober, noch Winter wie der Dezember. Irgendwas dazwischen. Man hat jetzt aufgehört dem Sommer hinterherzutrauern und angefangen, sich auf den nächsten zu freuen. Dazwischen liegt Weihnachten und Sylvester. Ich werde das erste mal nach zehn Jahren Sylvester nicht auf der Insel verbringen, sondern in Herne bei Verwandten. Hab ich kein Problem mit, solange es da gutes Futter und was zu saufen gibt. Und Weihnachten? Das ganze getue geht mir jetzt schon auf die Nerven. Fest der Liebe, Besinnlichkeit, alle haben sich lieb... Bullshit. Aber auch das geht vorbei und schon bald werden die weißen Plastikschneeteppiche und Tannenbäume aus den Kaufhäusern wieder verschwunden sein.
Und das nächste Jahr kommt. Zwei-Zehn.
Was solls, darüber denk ich jetzt lieber nicht nach, zu weit weg. Ist man nicht glücklicher, wenn man etwas mehr in der Gegenwart lebt als in der Zukunft? Klar muss man vorausplanen, doch wieviel ist okay und was übertrieben? Grenzen gibt es keine, jeder entscheidet für sich selbst. Ändern wird sich ja doch nichts. Die Heizung blubbert ruhig und ich freu mich drauf mir später etwas zu Essen zu bestellen. Also alles in Ordnung.

Montag, 19. Oktober 2009

I love College

That party last night was awfully crazy I wish we taped it
I danced my ass off and had this one girl completely naked
Drink my beer and smoke my weed but my good friends is all I need
Pass out at 3, wake up at 10, go out to eat then do it again

Der Song von Asher Roth triffts schon ganz gut:
Das Wochenende war hart. Anstrengend, giftig, ungesund, schlafraubend, teuer und verdammt geil. Unglaublich geil. Was stand an? Medizinerparty an der Uni. Wer war am Start? Jan aus Osna, die Brunnenstraßenposse El Ulfo, Sen und Partyka Annika, Queens Lea, Gregory, Markus, Stef Stef, Dam Dam und El Mars. Vorsaufen natürlich bei uns, und was nicht alles vernichtet wurde... Jede Kuhaut zu klein, passt nich drauf. Anyway, die Party war dick, der Kater groß. Nichtsdestotrotz, Samstag mit Jan und Marcel in die City, Marina treffen. Ab in die Schaukel und erstmal Alt und Sambucca. Das war dann gegen 13:30. Verstrahlt shoppen, Shirts und Schuhe kaufen, nach Hause, chillen, weiter gehts! Mit Senta, Jan und Marcel in die Mauer. Bis das Licht anging, 5 Uhr morgens. Was macht man Sonntag Morgen, wenn die Bahnen wieder fahren? Zwei Worte: Yedegör, man!

Sonntag natürlich gechillt, Energie durch "Two and a half men" und "How I met your mother" getankt. Heute morgen? Völlig tot. Hilft nix, Arbeit ruft. Sonst ging heute nicht viel, interessiert ja auch kein Schwein. Morgen wieder Arbeiten, eine Hälfte der Woche werde ich ab jetzt mit Language Pack testen verbringen, als Product Management Assistant. Morgen Date mit Damla.
FRESHMEN, FRESHMEN, DO SOMETHING CRAZY!!!

Dienstag, 13. Oktober 2009

Neues Semester

Morgen hab ich meinen ersten Kurs im neuen Semester. Motiviert? Nein. Lernbedürftig? Auch nicht. Warum geht man überhaupt noch zur Uni? Um die Zukunft vorwegzuschieben. Vorbereiten aufs spätere Leben? Bullshit. Ein Studium ist eher die NACHbereitung des alten Lebens. Abhängen, saufen, Zeit totschlagen, nur diesmal mit dem bitteren Beigeschmack des Erwachsenseins. Ihr braucht ein Beispiel? Bitte sehr:
Senta: "Ne ich geh heute nicht mit feiern, sonst bin ich morgen den ganzen Tag fertig und ich muss noch lernen."
Damals hätte es geheißen:
Senta: "Klar komm ich mit, kann doch auspennen morgen!"

Was das deutlich macht ist, dass man jetzt mehr an den nächsten Tag denkt. Die taufrische Spontanität ist der Erfahrung gewichen. Klar gings uns Schülern am nächsten Tag dreckig aber drauf geschissen. Das lässt sich auf alles mögliche übertragen. Aber das soll hier jetzt nicht in Gegenwartskritik ausarten. Morgen geht die Uni wieder los. Das ist alles, was ich eigentlich schreiben wollte. Und nein, Kater hab ich keinen. Der kommt erst Samstag wieder. Vorausgeplant, seht ihr? Ich bin ein schlechter Mensch.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Katersonntag

Wieder ein Jahr älter. Nicht ich, sondern Marcel. Sein halbes Jahrhundert feierten wir auf ungewohnten Pfaden im gewohnten Stil: Saufen in der Altstadt. Diesmal jedoch einen Bogen um die Schaukel machend, da ich keine Lust hatte die Zechprellerei von letzter Woche aufleben zu lassen. Waren eh nur 2 Sambucca und 2 große Alt also was solls.
Den Anfang verbrachten wir in, moment Reihenfolge:
Peters Diebels Treff: 2 Wodka-Lemon
Engelchen: 1 Alt
Quetsche: 1 Alt
Pizzeria XYZ: 1 Pizza
Zwiebel: 1 Alt

Dann auf zur Ratinger ins Lustwandel. Einfach so, aus Lust in unbekannte Läden zu wandeln. War wie das 3001 nur ohne Eintritt und kleiner. Aber hübsche Mädels waren da, und Beck's für 2,80. Also blieben wir dort und feierten in Marcel's Geburtstag rein. Der Versuch meinerseits, zwei Mädels für unsere Miniparty zu begeistern schlug fehl, sie suchten das Weite.
Später noch ins Stone, bisschen abdancen. Die Musik war echt nicht übel und der Laden nicht allzu voll, was gute Stimmung und ausgelassenes Partyfeeling bedeutet. Und Alt für 2 Euro.

Ach ja, Annika zog gestern ein, endlich sind wir wieder zu dritt, die die freundliche WG aus dem vierten Stock ist wieder vollzählig! Bin gespannt, was uns die Zukunft bringt an Partys, Spaß und Feierlichkeiten. Ich glaub ich bin ein Hedonist. Mit Kater. Geht aber. Ein leckeres Roasted Chicken Breast auf Parmesanbrot, ohne Oliven und Salz/Pfeffer, aber mit Mexican und Tabasco wird drin sein.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Summer moved on

Dieser Eintrag hat einen traurigen Hintergrund. Ein weiteres Mal hat der Sommer diesem Land den Rücken gekehrt. Wir haben momentan unter 10 Grad und der Tag war bewölkt und regnerisch. Klar, es war eine Frage der Zeit, doch wer zögert unangenehme Pflichten nicht automatisch hinaus? Hausarbeiten, Klausuren, der tägliche Abwasch... Oder den Sommer verabschieden. Das habe ich heute getan, feierlich mit dem Song von A-Ha, wie es sich gehört.
Machs gut Sommer 2009, ich hatte mir mehr erhofft aber trotzdem blick ich gern auf dich zurück.
Jetzt warten wir auf den nächsten Sommer und hoffen, dass er großartig, lang andauernd und lebensprägend wird.
Und keine Angst, auch dieser Eintrag wird pflichtgetreu unter Katereinfluss verfasst, wenn auch nur noch ein wenig. Was gibts wichtiges zu schreiben? Nicht viel, eigentlich ist mir auch nur langweilig. Ich drück mich vor meiner Hausarbeit und jap, da haben wirs wieder. Scheiß drauf.
Senta ist noch in Heidelberg bis nächste Woche, am Samstag zieht Annika ein und bringt dann frischen Wind in die Brunnenstraße. Was gut wäre, denn im Flur stinkts wieder nach Kläranlage. Anyway, mehr als chillen, Fitnessstudio (fürn Rücken) und Hausarbeit geht im Moment eh nicht. In 2 Wochen fängt das neue Semester an, mal schauen was das uns bringt...

Sonntag, 20. September 2009

Über die Zusammenwirkung von Alkohol, Schlafdefizit und England

Über diese Zusammenwirkung diskutieren Wissenschaftler schon seit Anbeginn des Englischen Bürgerkrieges, wenn nicht noch länger. Ich habs rausgefunden. 10 Tage Kultur, 10 Tage Cider, 10 Tage Mana mana und Boom Boom Pow! Das Partymobil ist weitgehend unbeschadet zu Hause angekommen und ruht sich ins Leas Garage aus. Eine wohlverdiente Ruhe nach 2000km Motorway, Landstraße und sogar Landwegen. Dazwischen Steigungen und Gefälle bis 25%. So ein Ford Fiesta hat schon eine Menge Power für seine 70PS. Und damit mein ich nicht nur Kraft in den Rädern, sondern auch in der Frontschürze! Mercedes C-Klasse im Weg? Weg damit! Mehr als ein paar lilane Lackkratzer gibts nicht, der Gegner verlässt mit eingeknickter Hinterachse das Schlachtfeld... entschuldige, Roundabout.
Die Aggresivität des kleinen Fleißbienchen entlud sich erst am letzten Tag, vorher beförderte es seine bis zu 5 Insassen ohne murren und meckern überallhin zwischen Manchester und dem Lake District. Burnley, Skipton, York, aber auch Clitheroe, Wigglesworth und Todmorden. Macht Urlaub in Rathmell in den Farm Cottages! Bitte entschuldigt aber im Voraus den Rotweinfleck auf dem Billardtisch oder den Wachsfleck im Wohnzimmer der Mickledon Hütte. Und zieht im Bad nicht an der orangenen Schnur, sonst gibts nur noch kaltes Wasser! Und Alarm. Das wiederum hab ich nicht mitbekommen, weil das oben genannte Partymobil den Weg zu den Hütten nicht fand. England kann auf dem Land in der Nacht für Frauen ganz schön gruselig sein, da pinkelt man (Frau) lieber direkt hinter den Kofferraum. Isklar.
Was noch erlebt wurde sprengt um Längen meine Tippgeduld, zu erwähnen ist vielleicht noch unser vergammelter Käse, billige DVD's bei Tesco und verdammtes Glück mit dem Wetter. Regen in England? Kenn ich nicht.

An dieser Stelle Grüße ich alle Teilnehmer der Fahrt aber insbesondere natürlich die Partycrew, die letzte Instanz und Bastion im Kampf gegen öde Fahrten! Bewaffnet mit Strongbow, Becks Vier und Maximus strotzten sie der Nacht und der Müdigkeit, Respekt geht raus an Schock Alex, Wine spilling Stef Stef, Queens Lea und Gürkin, Sweetheart und Mana Mana Sängerin in einem: Damla! Einer von uns war immer der letzte, der sich ins Bett legte. Gern auch mal um halb fünf. We got that Boom Boom Pow!

Freitag, 28. August 2009

Mal wieder ein Gruß aus dem Dasein

Freitag Abend, nüchtern. Wie kann das angehen?
Letzter Eintrag ist fast ein Jahr her, viel geändert hat sich eigentlich nicht.
Jasmin zieht wieder aus, heiratet. Senta und ich suchen einen neuen Mitbewohner.
Again.
Der erste sprang kurzfristig ab und ließ uns hängen, nicht der Rede wert. Stressig ist nur der Zeitmangel, die gestiegene Miete, meine anstehende Hausarbeit, die Arbeit, die kommende Fahrt nach England und was weiß ich sonst noch.

Bin eigentlich recht unmotiviert was zu schreiben, hätte vielleicht was trinken sollen, dann sind wenigstens die Metaphern witzig. Wie auch immer ich wollt mich nur mal melden und den Blog aus der Verankerung holen, vielleicht tut sich ja die nächsten Tage noch was.

Ach scheiß drauf es hat sich einiges geändert!
Ein neuer Freundeskreis hat sich (zusätzlich zu dem alten) erschlossen, wir waren sogar vor ein paar Wochen für 3 Tage am Meer in Holland, es war der Knaller. Morgens direkt Bier und Grillfleisch, dann an den Strand und abgammeln, abends weitersaufen. Deluxe. Ich hoffe, der Sommer ist noch nicht vorbei und es kommen noch ein paar schöne Tage. An dieser Stelle grüße ich Paulina, Kim, Nadia, Anna, Malte, Lea und Gregor. Und natürlich Marcel, Senta, Toto, Jan und alle anderen, ihr seid die dicksten! Aber da das hier keine Radiosendung ist bei der man sich lieder wünscht lassen wir den scheiß jetzt auch mal. Ich wünsche mir jetzt Mogwai, oh läuft ja schon welch ein Zufall. Leck mich.

Hab außerdem auch Gitarre spielen angefangen, zwar noch nicht Bühnenreif außer evtl Horrorfilmmusik aber das wird noch. Ich geb meine Ibi auf jeden Fall nicht mehr her!
Ob ich mir noch ein Bier holen sollte? Ne zu stressig.