Sonntag, 20. September 2009

Über die Zusammenwirkung von Alkohol, Schlafdefizit und England

Über diese Zusammenwirkung diskutieren Wissenschaftler schon seit Anbeginn des Englischen Bürgerkrieges, wenn nicht noch länger. Ich habs rausgefunden. 10 Tage Kultur, 10 Tage Cider, 10 Tage Mana mana und Boom Boom Pow! Das Partymobil ist weitgehend unbeschadet zu Hause angekommen und ruht sich ins Leas Garage aus. Eine wohlverdiente Ruhe nach 2000km Motorway, Landstraße und sogar Landwegen. Dazwischen Steigungen und Gefälle bis 25%. So ein Ford Fiesta hat schon eine Menge Power für seine 70PS. Und damit mein ich nicht nur Kraft in den Rädern, sondern auch in der Frontschürze! Mercedes C-Klasse im Weg? Weg damit! Mehr als ein paar lilane Lackkratzer gibts nicht, der Gegner verlässt mit eingeknickter Hinterachse das Schlachtfeld... entschuldige, Roundabout.
Die Aggresivität des kleinen Fleißbienchen entlud sich erst am letzten Tag, vorher beförderte es seine bis zu 5 Insassen ohne murren und meckern überallhin zwischen Manchester und dem Lake District. Burnley, Skipton, York, aber auch Clitheroe, Wigglesworth und Todmorden. Macht Urlaub in Rathmell in den Farm Cottages! Bitte entschuldigt aber im Voraus den Rotweinfleck auf dem Billardtisch oder den Wachsfleck im Wohnzimmer der Mickledon Hütte. Und zieht im Bad nicht an der orangenen Schnur, sonst gibts nur noch kaltes Wasser! Und Alarm. Das wiederum hab ich nicht mitbekommen, weil das oben genannte Partymobil den Weg zu den Hütten nicht fand. England kann auf dem Land in der Nacht für Frauen ganz schön gruselig sein, da pinkelt man (Frau) lieber direkt hinter den Kofferraum. Isklar.
Was noch erlebt wurde sprengt um Längen meine Tippgeduld, zu erwähnen ist vielleicht noch unser vergammelter Käse, billige DVD's bei Tesco und verdammtes Glück mit dem Wetter. Regen in England? Kenn ich nicht.

An dieser Stelle Grüße ich alle Teilnehmer der Fahrt aber insbesondere natürlich die Partycrew, die letzte Instanz und Bastion im Kampf gegen öde Fahrten! Bewaffnet mit Strongbow, Becks Vier und Maximus strotzten sie der Nacht und der Müdigkeit, Respekt geht raus an Schock Alex, Wine spilling Stef Stef, Queens Lea und Gürkin, Sweetheart und Mana Mana Sängerin in einem: Damla! Einer von uns war immer der letzte, der sich ins Bett legte. Gern auch mal um halb fünf. We got that Boom Boom Pow!